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Donnerstag, 17. Mai 2012
Mit neuen Kräften offensiver spielen

Trotz eines kleinen Kaders von teilweise nur zwölf Spielern entledigte sich der SV Wymeer/Boen frühzeitig aller Abstiegssorgen. Mit der neuen Spielzeit soll nun vieles besser werden, was auch daran liegt, dass sich der Kader erweitert hat und Trainer Tjabe Santjer nun mehr Spieler zur Verfügung stehen.

 

Nichtsdestotrotz liefen die Rheiderländer lange Zeit personell auf dem Zahnfleisch. Dennoch konnte der frühzeitige Klassenerhalt gesichert und gefeiert werden. »Dadurch, dass mir am Spieltag manchmal nur zwölf Spieler zur Seite standen, ist unsere Saison sehr positiv gelaufen. Meine Mannschaft hat das klasse gemacht«, so Trainer Santjer. Doch die Zeiten des personellen Notstandes werden sich mit dieser Saison gravierend ändern, da sechs neue Spieler zum Kreisklassisten dazu gekommen sind.

Neue personelle Möglichkeiten
Mit Joost Diepen, Frank Lüppens, Jan-Niklas Halle, Dennis Klock und Dieter Schulte stießen Anfang Juli fünf hoffnungsvolle Talente zum Kader dazu. »Einige von ihnen haben ja schon bei uns ausgeholfen und konnten sich dabei schon beweisen«, sagte Trainer Santjer zu seinen Schützlingen. Besonders erfreut ist Santjer über die Verpflichtung von Udo Wübbena-Mecima, der von den Sportfreunden aus Möhlenwarf den Weg nach Wymeer fand. »Udo wird uns mit seiner Erfahrung enorm weiter helfen und vor allem unser Mittelfeld deutlich verstärken«, so Santjer über Wübbena-Mecima. Aber das wichtigste sei für Tjabe Santjer, dass er nun personell deutlich besser gestellt ist als im vergangenen Jahr und dies eröffnet ihm nun auch bessere Möglichkeiten im Spielsystem und in der Spielausrichtung. Daher ist die Zielsetzung für den Übungsleiter auch klar definiert: ein Platz im gesicherten Mittelfeld mit Luft nach oben.

Optimale Vorbereitung mit neuer Spielausrichtung
Die neue offensivere Spielausrichtung fruchtete bereits beim Rheiderlandpokal, wo die Wymeerster im heimischen Ort ins Halbfinale vorstießen. Dies spiegelt gleichzeitig die hervorragende und optimale Vorbereitung der Rheiderländer wider. »Unsere Vorbereitung ist bis jetzt hervorragend gelaufen, in den Testspielen sowie dem Rheiderlandpokal haben wir sehr gute Leistungen abgeliefert«, so Trainer Santjer. Den größten Teil der Vorbereitung leitete aber der neue Co-Trainer Mannfred Klock, da Trainer Tjabe Santjer sich für einige Zeit im Krankenhaus befand.
Weiterhin richtet sich der Blick von Santjer auch auf die Kreisklasse, die aus seiner Sicht interssanter geworden ist. »Die vielen Derbys bringen viel Brisanz mit sich, was sehr gut ist und viele Zuschauer werden zudem zuschauen«, so Trainer Santjer.

RZ-Prognose
Die neue offensivere Spielausrichtung wird für viel Spielfreude in Wymeer sorgen. Des Weiteren eröffnet der große Kader viel Spielraum für Trainer Tjabe Santjer - er kann nun aus dem Vollen schöpfen. Werden sich außerdem die sechs Neuzugänge frühzeitig beweisen und voll einschlagen, so kann das anvisierte Ziel des gesicherten Mittelfeld voll und ganz erreicht werden.        jvh

Der SV Wymeer-Boen vor der Saison mit (obere Reihe von links) Co-Trainer Manfred Klock, Joost Diepen, Rainer Wilken, Holger Smeenge, Uwe Vry, Joachim Klinghagen, (mittlere Reihe von links) Betreuer Dietmar Swart, Frank Luppens, Enno Riethmann, Dieter Schulte, Udo Wubbena-Mecima, (untere Reihe von links) Manfred Luppens, Dennis Klock, Uwe Haken, Ingo Luppens und Ingo Swart. Es fehlen: Trainer Tjabbe Santjer, Jan-Niklas Halle, Daniel Siemers, Ralf Groeneveld und Uwe Meints     Foto: Bruins

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