
Eine sehr unglückliche Saison liegt hinter dem SV Teutonia Stapelmoor. Am Ende stand der Abstieg aus der Kreisliga in die 1. Kreisklasse und das mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Nichtsdestotrotz blickt Trainer Jürgen Siemens optimistisch in die neue Spielzeit.
»Aufgrund des schlechten Starts, den wir hatten und des personellen Umbruchs, war uns von Anfang an klar, dass es für uns schwer werden würde«, so Siemens. Die Teutonen konnten den Abgang von einigen Stammkräften wie den der Gebrüder Harders nicht so einfach kompensieren. Erschwerend kam noch dazu, dass der ehemalige Kreisligist die ersten acht Spiele allesamt verlor. Dennoch zeigt sich Trainer Siemens positiv, was die neue Saison und die Liga angeht. »Meine Mannschaft hat während der gesamten Saison einen hervorragenden Teamgeist sowie Kameradschaft gezeigt«, lobt Jürgen Siemens seine Mannen. Auf diese beiden Eigenschaften hofft der Coach auch in der kommenden Spielzeit, da sie der Schlüssel zum Erfolg sind.
Platz 4 bis 8 im Visier
Apropos Mannschaft: Jürgen Siemens ist sehr erfreut darüber, dass das Team zusammengehalten werden konnte. Kein Spieler verließ den Verein, obwohl »einige Spieler Anfragen aus dem Weeneraner Raum hatten«, so Siemens. Auf der anderen Seite stehen mit Daniel Potrykus und Lars Hinrichs zwei Neuzugänge auf dem Zettel, die aus der eigenen A-Jugend kommen. Beide Spieler haben bereits weite Strecken der letzte Saison schon mitwirken dürfen und konnten den Trainer durchaus überzeugen. »Daniel ist ein junger, guter Torwart, der letztes Jahr öfters bei uns im Tor stand und hervorragende Leistungen gezeigt hat. Lars hat in fast jedem Spiel ausgeholfen und dabei schon sein Potential gezeigt«, lobt Siemens seine beiden Nachwuchskräfte. Deshalb laute das Ziel für Siemens auch erstmal Platz 4 bis 8 sichern, da die junge Truppe sich noch an die Liga gewöhnen muss.
?Rheiderland-Liga?
Mit Blick auf die neue Liga hat Übungsleiter Jürgen Siemens festgestellt, dass für ihn die 1. Kreisklasse quasi eine Rheiderland-Liga ist. Sieben Mannschaften aus dem Rheiderland befinden sich in der Liga. Aber für Siemens, der in sein zweites Jahr als Trainer geht, ist dies keineswegs ein Nachteil. »Ich freue mich schon auf die ganzen Derbys, weil dort auch andere Fußballgesetze herrschen. Außerdem sind die Derbys immer ein Zuschauermagnet, was die Spiele noch brisanter machen«, so Jürgen Siemens.
Jedoch lief die Vorbereitung auf die »Rheiderland-Liga« nicht so geplant, wie es sich Siemens vorgestellt hatte. Viele Spieler sind unter Woche aufgrund von Schichtarbeit oder auch schon Verletzungen nicht beim Training, was die Arbeit für den Trainer erschwert. Auch die Testspiele verliefen nicht wie gewünscht, obwohl Stapelmoor beim Rheiderlandpokal eine gute Rolle spielte.
RZ-Prognose
Sollte die starke Kameradschaft und der eingeschworene Teamgeist genauso optimal wirken, wie in der vergangenen Saison, so kann das angestrebte Ziel Platz 4 bis 8 durchaus erreicht werden. Auch ein besserer Start in die neue Spielzeit würde die nicht so gute Vorbereitung wett machen und für mehr Selbstvertrauen in der Mannschaft sorgen. Wenn Trainer Jürgen Siemens seine Elf hervorragend einschwören kann, kann das anvisierte Ziel schnell erreicht werden. jvh

Teutonia Stapelmoor vor der Saison mit (hintere Reihe von links) Jürgen Siemens (Trainer), Nico Wessels, Timo de Buhr, Haje Kramer, Jens Tirrel, Jan-Dirk Holtkamp, Tammo Schmidt, Florian Haats, Günter Krämer (Co-Trainer), (vordere Reihe von links) Ailt Kruse (Betreuer), Marco Overlander, Florian Wessoly,
Daniel Potrykus, Manfred van Essen, Lars Hinrichs, Micha Gerke und Jakobus Kruse (Betreuer). Es fehlen: Thorsten Rieks, Carsten Harders, Freerk Röskens, Derk Göwert,Markus Kuper und Stefan Schulz. Foto: Bruins





