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Batterie statt Bombe

Fund in unbewohntem Haus führt zu Einsatz von Spezialkräften mit Roboter


Zu einem spektakulären Polizeieinsatz mit einem ferngesteuerten Roboter zur Entschärfung von Sprengmitteln (Symbolbild) ist es heute Mittag in Steenfelde gekommen. © Symbolfoto: Balk (dpa)
Zu einem spektakulären Polizeieinsatz mit einem ferngesteuerten Roboter zur Entschärfung von Sprengmitteln (Symbolbild) ist es heute Mittag in Steenfelde gekommen. © Symbolfoto: Balk (dpa)

In einem derzeit unbewohnten Haus in Steenfelde ist es heute Mittag zu einem spektakulären Einsatz von Spezialkräften der Bundespolizei aus Bremen mit einem Roboter gekommen. Die sogenannten Delaborierer waren wegen eines Fundstücks angefordert worden, das sich zunächst nicht näher definieren ließ. Sie konnten aber schnell Entwarnung geben: Es handelte sich nicht wie befürchtet um eine Bombe, sondern um eine sogenannte Braunstein-Batterie.

Der Eigentümer des Hauses an der Pastor-Kersten-Straße hatte den zunächst nicht bestimmbaren Gegenstand gefunden und vorsichtshalber die Polizei alarmiert. Die Beamten forderten daraufhin ihre spezialisierten Kollegen an, die ausschließlich für unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen zuständig sind. Das Gelände wurde durch Kräfte der Feuerwehr aus Steenfelde und der Polizei abgesichert. Präventiv war auch der Rettungsdienst vor Ort.

Die Delaborierer öffneten mit einem Roboter aus der Distanz heraus den Behälter, um sich den Gegenstand darin genauer anzuschauen. Sie stellen dann schnell fest, dass es sich um eine sehr alte Braunstein-Batterie handelt. Bei solchen Batterien, auch Zink-Kohle-Zelle genannt, werden die Elektroden durch Zink und Mangandioxid (Braunstein) gebildet.