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Bündnisse gegen Hass und Hetze

Kreise Leer und Aurich setzen Zeichen


Landrat Matthias Groote schmiedet ein »Bündnis für Respekt« und hat bereits diverse Unterstützer gefunden. Auch in Aurich gibt es eine ähnliche Initiative. © Foto: privat
Landrat Matthias Groote schmiedet ein »Bündnis für Respekt« und hat bereits diverse Unterstützer gefunden. Auch in Aurich gibt es eine ähnliche Initiative. © Foto: privat

Hetze und Hasstiraden im Internet, Angriffe auf Rettungskräfte und auf Feuerwehrleute im Einsatz - all das greift immer mehr um sich. In Ostfriesland bildet sich nun eine Allianz für mehr Respekt und gegen Hass und Aggressivität. Die Landkreis Leer und Aurich sind in dieser Woche mit zwei Initiativen dazu gestartet und werben um die Unterstützung der Bürger.

Ein »Bündnis für Respekt« hat heute Landrat Matthias Groote für den Kreis Leer vorgestellt. Die Initiative, die bereits im Frühjahr vor der Corona-Phase von Kreisbrandmeister Johann Waten angeregt worden war, soll ein Zeichen setzen gegen die zunehmende Verrohung und Respektlosigkeit in der Gesellschaft und im Internet. Mitgetragen wird sie von Vertretern aus Politik, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Wirtschaft, Gewerkschaft, Kirche, Sport und Kultur. 21 Unterstützer sind unter der Vorstellung des Bündnisses aufgeführt.

In einer Pressemitteilung erklärt der Landrat: »Der Respekt voreinander nimmt nicht zu, er nimmt leider ab. Ein Blick in die Kommentarspalten der sogenannten sozialen Medien reicht, um zu erkennen: Es herrscht ein rauer Umgangston, die Sprache verroht, Hass und Hetze sind mittlerweile an der Tagesordnung.«

In den kommenden Wochen, so Groote, soll eine öffentliche Kampagne vorbereitet werden, die vor allem auf das Internet abzielt - auch vor dem Hintergrund der Corona-Einschränkungen, die öffentliche Aktionen stark einschränken. Für das Bündnis ist die Internetseite www.wirhabenrespekt.de eingerichtet worden.

© Video: privat

In Aurich hat Landrat Olaf Meinen unterdessen die Initiative »Aurich zeigt Gesicht« vorgestellt, zu der ebenfalls mehrere Bündnispartner gehören. Durch Video-Statements bekannter Persönlichkeiten aus der Region, bedruckte Gesichtsmasken und Taschen mit entsprechenden Slogans und passende Plakat- und Flyeraktionen soll auf die Missstände aufmerksam gemacht werden.

Mehr dazu am Samstag in der RZ.