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Kaplan: Ich bin nicht geflohen

Corona: Polizei löste Gebetsrunde auf


Ohne Masken und dicht an dicht haben 15 Betende am Dienstag in Aschendorf gegen die Corona-Regelungen verstoßen. Die Polizei löste das Treffen auf. Gegen einen Kaplan, der die Runde leitete, läuft jetzt ein ordnungsrechtliches Verfahren. © Symbolfoto: Pixabay
Ohne Masken und dicht an dicht haben 15 Betende am Dienstag in Aschendorf gegen die Corona-Regelungen verstoßen. Die Polizei löste das Treffen auf. Gegen einen Kaplan, der die Runde leitete, läuft jetzt ein ordnungsrechtliches Verfahren. © Symbolfoto: Pixabay

Nachdem die Polizei Papenburg am Dienstagnachmittag an der Hüntelstraße in Aschendorf, wie berichtet eine religiöse Veranstaltung, und zwar eine Gebetsrunde mit 15 Teilnehmern, wegen Verstoßes gegen die Corona-Regelungen aufgelöst hatte, steht nun auch die Identität des katholischen Geistlichen fest, der nach Darstellung der Polizei flüchtete, als die Einsatzkräfte vor Ort erschienen.

Die Personalien des Kaplans, er kommt aus Bochum, wurden der Polizei am Freitagmorgen durch Angehörige einer Teilnehmerin der Gebetsstunde übermittelt.

Der Kaplan ließ in diesem Zusammenhang ausrichten, dass er nicht vor den Beamten geflohen sei. Er habe sich lediglich aus dem Gebetsraum entfernt und sich in ein anderes Zimmer des Hauses begeben. Dort wolle er dann auf die Beamten gewartet haben. Die Polizisten seien dann aber nicht zu ihm gekommen.

»Die aufnehmenden Beamten werten den Vorgang jedoch etwas anders«, heißt es dazu im Polizeibericht. Die Polizei geht in Zusammenhang mit den neuen Erkenntnissen davon aus, dass der Mann das unübersichtliche Getümmel genutzt hat, um sich der Feststellung seiner Personalien zu entziehen.

Nach Auffassung der Polizei hielt er sich in einem Zimmer des Wohnhauses versteckt. Die polizeilichen Ermittlungen sind abgeschlossen. Die weitere Bearbeitung erfolgt beim Ordnungsamt des Landkreises Emsland.