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Verhängnisvoller Fahrfehler

Binnenschiff saß im Schleusenvorhafen fest


Im Schleusenvorhafen in Papenburg kam es gestern zu einem Schiffsunfall. © Schade (Archiv)
Im Schleusenvorhafen in Papenburg kam es gestern zu einem Schiffsunfall. © Schade (Archiv)

Ein mit 1000 Tonnen Düngemittel beladenes Binnenschiff saß im Schleusenvorhafen in Papenburg fest und musste freigezogen werden. Es entstand Sachschaden an der östlichen Böschung. Bereits am Wochenende hatte das fast 90 Meter lange Schiff für Aufsehen gesprgt, weil es führerlos von Papenburg bis Weener trieb. Die Besatzung schlief unter Deck.

Laut Mitteilung der Wasserschutzpolizei lief das deutsche Schiff am Dienstag gegen 17 Uhr aus der Hafenschleuse in Papenburg in Richtung Ems aus. Aufgrund eines Fahrfehlers beim Andrehen in die Ems kam das Schiff noch im Schleusenvorhafen fest, heißt es in der Mitteilung. Zwei Schlepper zogen es wieder frei und verbrachten es zurück in die Schleuse und dann in den Papenburger Hafen.

Ob Schaden an dem Binnenschiff entstanden ist, ist bislang unbekannt. Um dies zu überprüfen, wurde dem 57- jährigen Schiffsführer ein Weiterfahrverbot durch die Hafenbehörde auferlegt. Weitere Ermittlungen durch die Wasserschutzpolizei wurden eingeleitet. 

Wie berichtet, hatte sich das Binnenschiff in der Nacht von Samstag auf Sonntag selbstständig gemacht war die Ems von Papenburg Richtung Leer getrieben. Die Besatzung wurde erst durch einen »Aufprall« wach, der sich bei Weener ereignete.  "Es gibt noch keine neuen Erkenntnisse. Die Ermittlungen laufen", teilte die Wasserschutzpolizei heute auf RZ-Anfrage mit.