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Hinweise zum Fluchtwagen

Nach Automatensprengung in Riepe


So ähnlich soll der Fluchtwagen nach Angaben der Polizei ausgesehen haben. © Foto: Polizei
So ähnlich soll der Fluchtwagen nach Angaben der Polizei ausgesehen haben. © Foto: Polizei

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter nach der Sprengung eines Geldausgabe-Automaten in Riepe am 2. September mit einem dunklen Mercedes über die Autobahn in Richtung Emstunnel geflüchtet sind. Das hätten Hinweise im Rahmen der laufenden Ermittlungen ergeben, teilte Polizeisprecherin Wiebke Baden heute mit.

Bei dem Fluchtwagen soll es sich um einen Mercedes-Benz C63 AMG W204 mit dunkler Lackierung gehandelt haben. Die Polizei hofft nun, dass Zeugen das hochmotorisierte Fahrzeug im relevanten Tatzeitraum aufgefallen ist und sie weitere Angaben dazu machen können. Die Polizei Aurich bittet um Hinweise unter Tel. 04941-606215.

Wie berichtet, war der Geldautomat auf einem Parkplatz an der Friesenstraße (L1) in Riepe (Gemeinde Ihlow) von bisher unbekannten Tätern gesprengt worden. Die Täter erbeuteten Bargeld und flüchteten mit einem dunklen Wagen in Richtung Autobahn 31.

Anwohner meldeten laut Polizei gegen 2 Uhr morgens über den Notruf zwei aufeinanderfolgende Detonationen im Industriegebiet. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass Unbekannte die Explosion eines freistehenden Geldausgabeautomaten herbeigeführt hatten. Das SB-Terminal wurde durch die Wucht der Sprengung vollständig zerstört. Trümmerteile wurden auf die Landesstraße 1 geschleudert. Auch ein benachbarter Verbrauchermarkt wurde durch umherfliegende Teile beschädigt. Insgesamt entstanden Gebäudeschäden im fünfstelligen Euro-Bereich.

Die Friesenstraße war für die umfangreiche Spurensicherung und Tatortaufnahme für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Vor Ort waren auch Delaborierer im Einsatz, das sind Fachleute, die ausschließlich für unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen zuständig sind.