Umgestürzte Bäume versperren Fahrbahnen
Feuerwehren rücken aufgrund von Sturmschäden aus
Insgesamt dreimal waren Auricher Feuerwehren im Laufe des Freitags aufgrund von gemeldeten Sturmschäden gefordert.
Wie Sönke Geiken, Pressesprecher der Stadtfeuerwehr Aurich, mitteilte, rückte in den Morgenstunden erstmals die Feuerwehr Plaggenburg in die Jägerstraße aus. Ein Baum war hier umgeweht worden und auf der Fahrbahn gelandet, wobei auch eine Telefonleitung getroffen wurde. Der Mast der Leitung knickte dabei ebenfalls um und fiel auf der Straße. Die Einsatzkräfte zerkleinerten den Baumstamm unter Einsatz einer Kettensäge und räumten die Überreste im Anschluss beiseite. Auch der Telefonmast konnte an den Straßenrand gelegt werden, zur Schadensbehebung wurde der Netzbetreiber verständigt.
Gegen 15.45 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle dann die Feuerwehr Tannenhausen in die Dietrichsfelder Straße. Hier war eine Tanne aus einem kleinen Waldstück heraus auf die Fahrbahn gestürzt und versperrte diese zum Teil. Mit einer Kettensäge konnte der Verkehrsraum in kürzester Zeit wieder freigeräumt werden, so Geiken. Die Feuerwehr Tannenhausen war mit einem Fahrzeug und acht Einsatzkräften für gut 20 Minuten vor Ort.
Kurz darauf hieß es, dass ein umgestürzter Baum den Radweg an der Kirchdorfer Straße im Bereich des Goschmeersweg blockieren würde. Um 16.11 Uhr wurde die Feuerwehr Haxtum zur Beseitigung des Sturmschadens hinzugerufen. Nach dem Eintreffen der Feuerwehrkräfte konnte auch nach längerer Suche am Einsatzort und in der Umgebung letztendlich keine Gefahrensituation festgestellt werden, so Geiken. Entgegen der ursprünglichen Meldung sei der betroffene Radweg frei gewesen.


