Paar schmuggelt Drogen im Körper
Spürhund "Bruk" wird in Bunderneuland fündig
Bereits Anfang Dezember des vergangenen Jahres griffen Kontrollbeamte des Emder Zolls bei Bunderneuland zwei Busreisende auf, die versuchten in ihren Körpern Hartdrogen aus den Niederlanden einzuschmuggeln. Im Rahmen einer Kontrolle durch die Beamten schlug der eingesetzte Rauschgiftspürhund "Bruk" an.
Zur weiteren Aufklärung des Sachverhalts wurden der 50-jährige Mann und seine 43-jährige Lebensgefährtin zur nächstgelegenen Polizeidienststelle mitgenommen. Ein von den Zöllnern durchgeführter Drogen-Wischtest ergab eine positive Reaktion auf Kokain und Heroin. Daraufhin gaben die Personen zu, dass sie Drogen in ihre Körper eingeführt hätten, teilt das Hauptzollamt Oldenburg mit.
Über die Staatsanwaltschaft Aurich wurde ein richterlicher Beschluss des Zentralen Bereitschaftsdienstes des Amtsgerichts Wittmund für das Amtsgericht Emden zur körperlichen Untersuchung in einer Krankenanstalt eingeholt. Unter ärztlicher Aufsicht schied die die Frau einen länglichen Gegenstand aus. Bei der anschließenden Überprüfung des Gegenstandes wurde festgestellt, dass dieser ca. 41 Gramm Heroin enthielt. Der beschuldigte Mann hatte zwischenzeitlich einen rundlichen Gegenstand ausgeschieden. Die anwesenden Zollbeamten stellten fest, dass dieser ca. 4,5 Gramm Kokain enthielt. Die Drogen wurden sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen werden beim Zollfahndungsamt Essen am Dienstsitz Nordhorn und der Staatsanwaltschaft Aurich geführt.

