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Betrunkener trotz groß angelegter Suchaktion verschwunden

Feuerwehr setzt in Möhlenwarf auch Drohne ein


Unmittelbar nach der Alarmierung richteten die Feuerwehr (hier Kreisbrandmeister Ernst Berends und Stadtbrandmeister Jörg Fisser) und die Polizei eine gemeinsame Einsatzleitung ein. © Foto: Rand (Feuerwehr)
Unmittelbar nach der Alarmierung richteten die Feuerwehr (hier Kreisbrandmeister Ernst Berends und Stadtbrandmeister Jörg Fisser) und die Polizei eine gemeinsame Einsatzleitung ein. © Foto: Rand (Feuerwehr)

Mehrere Stunden lang haben Polizei und Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen in Möhlenwarf nach einem betrunkenen Mann gesucht. Die Feuerwehr setzte dabei auch eine Drohne ein. Der Mann konnte jedoch. nicht aufgefunden werden, wie die Polizei mitteilte. Die Suchaktion sei gegen 5.30 Uhr ergebnislos eingestellt worden.

Passanten rufen Rettungsdienst und Polizei

Gegen 2.40 Uhr hatten Passanten den Rettungsdienst und die Polizei darüber informiert, dass sich an der Weener Straße nahe der Autobahn ein augenscheinlich schwer alkoholisierter Mann aufhalten würde. Dieser sei kaum noch in der Lage ist, seinen Weg eigenständig fortzusetzen.

Schilderungen lassen Gefahrenlage vermuten

Beim Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei hatte die Person die Örtlichkeit jedoch bereits in Richtung eines Waldstückes verlassen. Aufgrund des geschilderten Zustandes gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass der Mann nicht mehr eigenständig den Weg nach Hause findet und sich in einer Gefahrenlage befindet.

Polizei und Feuerwehr richten gemeinsame Einsatzleitung ein

Um 3.52 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland daher die Freiwillige Feuerwehr Weenermoor sowie die Feuerwehr Weener im Auftrag der Polizei, um die Suche nach dem vermissten Mann zu unterstützen. Wie Feuerwehr-Pressesprecher Joachim Rand mitteilte, richteten die Einsatzkräfte unmittelbar nach der Alarmierung auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes an der Bahnhofstraße in Möhlenwarf eine gemeinsame Einsatzleitung ein. Von dort aus koordinierten Feuerwehr und Polizei das systematische Durchkämmen des Gebiets.

Drohnengruppe im Einsatz

Während Fußtrupps und Einsatzfahrzeuge das Gelände am Boden absuchten, unterstützte die Drohnengruppe der Kreisfeuerwehr Leer die Maßnahmen aus der Luft. Zudem war der Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr vor Ort, um die Kommunikation und Leitung der Suche zu sichern.

Suchaktion endet ergebnislos

Trotz der intensiven Bemühungen konnte der Gesuchte jedoch nicht gefunden werden. Nachdem alle relevanten Bereiche ohne Ergebnis kontrolliert worden waren, wurde die Suchaktion gegen 5.30 Uhr beendet.

An dem Einsatz waren neben der Polizei, die Feuerwehren aus Weenermoor und Weener sowie Spezialeinheiten der Kreisfeuerwehr Leer beteiligt.

 © Rand (Feuerwehr)
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 © Rand (Feuerwehr)
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