Kleinfahrzeug versinkt im Emder Hafenbecken
Fahrer kann sich verletzt retten - Fahrzeug ist geborgen
Heute gegen 10.30 Uhr ist ein Kleinfahrzeug am Borkumkai ins Emder Hafenbecken gefahren. Es handelte sich dabei um ein sogenanntes Moped-Auto, wie die Reederei AG Ems mitteilt.
Der 59-jährige Fahrer konnte sich, wie die Wasserschutzpolizei Emden mitteilt, selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und sich leicht verletzt an Land retten. Es handelt sich nach Angaben der Reederei AG Ems bei dem Verletzten um ein Besatzungsmitglied der Autofähre, die gerade von Borkum kommend in Emden angelegt hatte.
Nach Ankunft der aus Borkum kommenden Autofähre der Aktien-Gesellschaft Ems fuhr ein Besatzungsmitglied der AG Ems laut Mitteilung der Reederei das Fahrzeug eines Gastes von Bord und parkte dieses in der Nähe der Kaimauer zur späteren Abholung durch den Gast.
Aus bisher ungeklärten Ursache setzte sich das Fahrzeug, so die AG Ems, in Bewegung und fuhr mit dem Besatzungsmitglied ins Wasser. Der Mann konnte sich aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien und über die feste Rettungsleiter an der Kaimauer an Land gelangen.
Nach Erste Hilfe-Maßnahmen durch die Besatzung der Autofähre wurde der Mitarbeiter von dem zwischenzeitlich alarmierten Team des Rettungsdienstes versorgt. „Nach bisherigen Erkenntnissen geht es dem Mitarbeiter den Umständen entsprechend gut“, so die AG Ems.
Die ebenfalls sofort alarmierte Feuerwehr legte eine Ölsperre aus, um die sehr geringen Mengen ausgelaufenen Öls einzudämmen, sodass das Öl später aufgenommen werden kann. Das Kleinfahrzeug konnte heute in den frühen Nachmittagsstunden geortet und anschließend geborgen werden. Die Sperrung der Nesserlander Schleuse wurde im Anschluss daran wieder aufgehoben.



